Das Stadtgeschichtliche Museum Leipzig ist das historische Gedächtnis der Stadt. Objekte, Informationen und Kontexte des Stadtgeschehens werden gesammelt,
dokumentiert, kommentiert und in Ausstellungen präsentiert. Der Sammlungshorizont erstreckt sich von der Stadtwerdung Leipzigs im frühen Mittelalter bis zur Gegenwart.

1909 auf der Grundlage der Sammlungen des Vereins für die Geschichte Leipzigs gegründet, ist das Stadtgeschichtliche Museum Leipzig heute ein Netzwerk mehrerer Museumstypen mit jeweils unterschiedlichen thematischen Schwerpunkten; in ihrer Gesamtheit bilden die insgesamt sieben Einrichtungen ein sich ergänzendes facettenreiches Bild städtischer Kulturgeschichte.

Im Haus Böttchergäßchen sind Depot, Bibliothek, Fotothek, Besucherservice, Wechselausstellungsfläche, Werkstätten, das Kindermuseum sowie Direktion und Verwaltung zusammengeführt. Damit wurde in unmittelbarer Nähe zum Alten Rathaus mit der Ständigen Ausstellung zur Leipziger Stadtgeschichte eine funktionale Schatzkiste für den Sammlungsbestand mit mehr als 500.000 Objekten geschaffen.

Um den Museumskern mit den Positionen „Museum“ und „Geschichtslabor“ herum liegt der Ring der dezentralen Themenmuseen. Diese thematisch unterschiedlichen Spezialmuseen Schillerhaus, Museum Zum Arabischen Coffe Baum, Alte Börse, Völkerschlachtdenkmal mit Forum 1813 und sowie das Sportmuseum präsentieren Kulturgeschichte am authentischen Ort und wirken als „museologische Antennen“ in den Stadtraum hinein.
Region: 
Sachsen