Britzer WeinKultur
Die Britzer WeinKultur ist fest integrierter Bestandteil des Wirkens des AGRARBÖRSE Deutschland Ost e.V.
Der Verein wurde 1990 zur Förderung der Strukturanpassung von Unternehmen der Agrar- und Ernährungswirtschaft der ehemaligen DDR an die Marktwirtschaft gegründet. Heute wirkt der Verein belinweit und verfolgt gemeinnützige Ziele zur Förderung der Umwelt, der Umweltbildung und –erziehung, von Kunst, Kultur und Sport sowie der Kinder und Jugendlichen. Zugleich trägt der Verein mit seinem Wirken zur Quartiersentwicklung in Berliner Schwerpunktkiezen, aber auch zur Entwicklung sozialer und integrativer Angebote bei. So leistet er seit fast 30 Jahren als Träger der Arbeitsmarktförderung einen großen, messbaren Beitrag zur Integration von arbeitslosen und langzeitarbeitslosen Bürgern in den Arbeitsmarkt. Leistungen zur Förderung der urbanen Landwirtschaft, wie der Britzer WeinKultur zu seinem Leistungsprofil.
Das traditionelle Handwerk des Weinanbaus existiert in Berlin bereits seit über 300 Jahren. Im Zuge klimatischer Veränderungen und politisch nachteiligen Entscheidungen stellten die Britzer den Weinanbau in Berlin im 19. Jahrhundert jedoch zunächst ein.
Zum heutigen Zeitpunkt gedeihen auf der knapp 5.000qm großen Fläche rund 1.500 Weinreben, darunter auch Acolon und Ortega.
Zur Winzerei mit "Hand und Fuß" gehört in Britz, dass die alljährliche Arbeit mit dem erfolgreichen Abschluss der Weinlese noch längst nicht getan ist, denn das Keltern und Abfüllen des Weins gehören hier ebenso dazu wie das Ausrichten der alljährlichen, öffentlichen Weinfeste. Dies ist für den Weinanbau in Berlin einzigartig. Seit 2016 ist die Hauptstadt wieder offizielles Anbaugebiet; dadurch wird der Wein aus Britz immer mehr zu einem Markenzeichen von Neukölln und Berlin . Der Wein aus Britz darf offiziell verkauft werden. Die Britzer WeinKultur eignet sich ebenfalls als spannendes Projektthema für Kitas und Schulen mit der Nutzpflanze Wein.
Region: 
Berlin