Geplant und durchgeführt werden Veranstaltungen mit Akteuren unterschiedlicher Gruppenzugehörigkeit. Hierbei werden Themen angesprochen die sonst nicht auftauchen. Eine interreligiöse Dialogveranstaltung wird es zum Ende des Ramadan geben, eine interkulturelle Dialogveranstaltung zum Tag der Menschenrechte im Dezember. Bei den Dialogveranstaltungen wird die Stärkung von demokratischen Haltungen gefördert und ein positiver Bezug zu gesellschaftlicher Vielfalt durch Kennenlernen hergestellt. Themenkreise, Ideen und Möglichkeiten sollen ausgetauscht und diskutiert werden. Die Veranstaltungen mit unterschiedlichen Einrichtungen wirken auf deren einzelne Mitglieder als Vorbild für deren individuelle Handlungen, ermutigen, festgefahrene Grenzen zu überschreiten, da die eigene Community es erlaubt. So können auch Multiplikatoren, Mitmacher_innen, Botschafter_innen und Kooperationspartner_innen gewonnen werden.

Haben Sie eine Idee für eine Dialogveranstaltung oder möchten selber eine durchführen und brauchen Unterstützung? Dann sprechen Sie uns an:

E-Mail: info@dialog-aufbruch.de
Telefon: (030) 86 80 37 85

Die nächsten Dialogveranstaltungen:

01.06.2018 um 18:45 Uhr
Aufbruch Neukölln e.V.
Uthmannstraße 17
12043 Berlin

»Kazım, wie schaffen wir das?«

Die Autorin Sonja Hartwig liest aus ihrem Buch »Kazım, wie schaffen wir das?«, in dem sie ein Porträt des Psychologen Kazım Erdoğan zeichnet, der sich seit Jahren unermüdlich für ein gleichberechtigtes Miteinander aller Menschen in Neukölln (und darüber hinaus) einsetzt. Im Anschluss diskutiert Kazım Erdoğan mit den Teilnehmenden über seine Erfahrungen und seine Anregungen für ein tolerantes und friedliches Neukölln.


Eintritt frei

Eine Veranstaltung im Rahmen des Festivals »Offenes Neukölln«.

02.06.2018 14:00 bis 18:00 Uhr
Aufbruch Neukölln e.V.
Uthmannstraße 19
12043 Berlin

Rassismusbilder
Aktion zum Mitmachen und Ausstellung

Es ist alarmierend, höchst enttäuschend und erschreckend zu erfahren, dass es über die letzten Jahre zu einer Zunahme an rassistischen Bewegungen gekommen ist. Mit diesem Projekt sollen Betroffene ihren Gefühlen freien Lauf lassen und ihre Erfahrung aus dem Alltag in einem Bild darstellen. Mit dem Künstler Ercan Arslan können Sie zusammen Bilder malen, die direkt danach in der Ausstellung aufgehängt werden, sodass man das Bild betrachten und sofort darüber diskutieren kann. So entsteht ein gemeinsamer Dialog zwischen den Akteuren.

Eintritt frei

Eine Veranstaltung im Rahmen des Festivals »Offenes Neukölln«.

20.06.2018 um 18:00 Uhr
Kleist-Museum
Faberstr. 6-7
15230 Frankfurt/Oder

Anderes Aussehen? Anderer Name? Kein Hindernis!

Podiumsdiskusion mit:

Martin Patzelt (MdB der CDU)
Herr Patzelt vertritt im Bundestag seine Fraktion unter anderem in den Ausschüssen für "Menschenrechte und humanitäre Hilfe" und im Unterausschuss für "Bürgerschaftliches Engagement."
2014 rief er Bürger dazu auf, Geflüchtete bei sich aufzunehmen und nahm auch selber Menschen auf.

Dimitri Golodni (Stellv. Projektleiter »Dialog - Aufbruch aus Neukölln«)
Herr Golodni wird die Veranstaltung moderieren. Auch er hat einen Migrationshintergrund. Durch seine Arbeit im Aufbruch Neukölln e.V. und dem europäischen Parlament bringt er eine überregionale Sicht in die Diskussion ein.
 
Anja Söyünmez (Studentische Mitarbeiterin  »Dialog - Aufbruch aus Neukölln«)
Anja Söyünmez wird sich an der Podiumsdiskussion mit dem Themenschwerpunkt „institutioneller Rassismus“ beteiligen.

Zurückliegende Dialogveranstaltungen:

09.05.2018 um 19:00 Uhr
Wichern Gemeindehaus
Wichernstraße 15
32547 Bad Oeynhausen

„Kazım, wie schaffen wir das?“

Lesung mit der Buchautorin Sonja Hartwig und Kazım Erdoğan mit anschließender Diskussion


Kazım Erdoğan hat eine Lebensgeschichte, die sich auf den ersten Blick nicht von den üblichen Migrationsbiografien unterscheiden mag, sich dennoch in vielerlei Hinsicht als Erfolgsgeschichte entpuppt hat.

Als Psychologe und Sozialarbeiter hat sich Kazım Erdoğan mit seinem Verein »Aufbruch aus Neukölln e.V.«, dessen Vorstandsvorsitzender er ist, einen bundesweiten Namen gemacht. Die erste Vätergruppe des Landes, eine Selbsthilfegruppe für türkeistämmige Männer, wurde von ihm initiiert und fand schnell Multiplikatoren. 2012 bekam er dafür sorgar das Bundesverdienstkreuz.

Die Autorin Sonja Hartwig schildert in ihrem Buch „Kazım, wie schaffen wir das?“ mit biografischen Erzählungen, Aufzeichnungen von Gesprächen der Männergruppe und Interviews einen Einblick in das Leben von Kazım Erdoğan. Vor allem aber gibt es türkeistämmigen Männern mit Zuwanderungsgeschichte und ihren Erfahrungen eine Stimme.

Für einen Bericht über diese Veranstaltung hier klicken.



08.05.2018 um 18:30 Uhr
FBZ – Grille
Ludwig-Jahn Str. 12
38518 Gifhorn

Eintritt frei!

Kazım Erdoğan liest aus dem Buch „Kazım, wie schaffen wir das?“

Kazim Erdogan ist Psychologe und Soziologe und ohne Frage einer der kenntnisreichsten "Integrationsexperten" in Berlin. Seine Biografie ist von unermüdlichem Engagement geprägt und von einer Leidenschaft für’s miteinander Sprechen, bei dem die selbsterfahrenen Missachtungen einfließen.
Seit 2007 leitet er die deutschlandweit erste Selbsthilfegruppe für türkischsprachige Männer, die als "Väter- und Männergruppe" bekannt ist.
Diese Gruppe trifft sich einmal pro Woche, um über Themen wie Gewalt, Teilhabe, Toleranz, Sexualität und Suchtproblematiken zu diskutieren. Die Männer, denen Kazim immer auf Augenhöhe begegnet, hatten als Söhne zumeist autoritäre, schlagende Väter, sie sind wenig in den Arbeitsmarkt integriert, fühlen sich in ihrer "Ehre" verletzt, oft haben sich ihre Frauen von ihnen getrennt.
Ziel der Gruppenarbeit ist die Stärkung des gelingenden Zusammenlebens zwischen Menschen unterschiedlicher ethnischer, religiöser und sozialer Herkunft, die Stärkung des Austauschs über Frauen- und Kinderrechte und gemeinsame Aktivitäten für eine gewaltfreie und demokratische Familie und Gesellschaft.

Die Lesung wird sehr konkret veranschaulichen, wie "maskulinische" Lebensentwürfe tradiert werden, in welche Sackgassen sie führen und wie unter diesen Umständen dennoch Veränderungen, ja ein Neustart des Lebens gelingen kann. Mit seinem gemeinnützigen Verein "Aufbruch Neukölln e.V." hat Kazim viele weitere Projekte auf die Beine gestellt.

An diesem Abend wird es auch Raum für viele Fragen geben, die mit den unerledigten Aufgaben der Integrationspolitik hierzulande zu tun haben, wie wir Männer mit Migrationshintergrund besser erreichen und bessere Netzwerke aufbauen können, wie wir das friedliche Miteinander stärken können und zu den verlorenen Vätern in der Migration.

Moderation: Mehtap Aydinoglu und Marion Friemel

Eine Kooperation zwischen Kreisjugendförderung, Stadtjugendförderung und des Internationalen Frauengesprächskreises der Stadt- und des Landkreises Gifhorn

18.04.2018 um 19:00 Uhr
Ort: CONFAMILIA
Lahnstraße 84
12055 Berlin

Thema: Lesung mit Kazim Erdogan und anschließender Diskussion

Kazim Erdogan hat eine Lebensgeschichte, die sich auf den ersten Blick nicht von den üblichen Migrationsbiografien unterscheiden mag, sich dennoch in vielerlei Hinsicht als Erfolgsgeschichte entpuppt hat.

Als Psychologe und Sozialarbeiter hat sich Kazim Erdogan mit seinem Verein »Aufbruch aus Neukölln e.V.«, dessen Vorstandsvorsitzender er ist, einen bundesweiten Namen gemacht. Die erste Vätergruppe des Landes, eine Selbsthilfegruppe für türkeistämmige Männer, wurde von ihm initiiert und fand schnell Multiplikatoren. 2012 bekam er dafür sorgar das Bundesverdienstkreuz.

Die Autorin Sonja Hartwig schildert in ihrem Buch "Kazim, wie schaffen wir das?" mit biografischen Erzählungen, Aufzeichnungen von Gesprächen der Männergruppe und Interviews einen Einblick in das Leben von Kazim Erdogan. Vor allem aber gibt es türkeistämmigen Männern mit Zuwanderungsgeschichte und ihren Erfahrungen eine Stimme.

16.04.2018 um 18:30 Uhr
Ort: Interkulturelles Zentrum Genezareth
Herrfurthplatz, Berlin-Neukölln

Thema:
Demokratie stärken! Was kann ICH dafür tun?"

Podiumsdiskussion mit:

Irena Filter (Leiterin des Shalom Rollberg e.V.)
Shalom Rollberg initiiert interkulturelle Begegnungen im Rollbergviertel in Berlin-Neukölln. Ziel ist es, den Dialog zwischen der muslimischen Community mit den Mitgliedern der jüdischen Community Berlins zu fördern. Dabei werden Vorurteile und gegenseitige Berührungsängste abgebaut.
www.shalom-rollberg.de

Dr. Fritz Felgentreu (MdB der SPD)
Dr. Felgentreu ist Bundestagsabgeordneter der SPD, tätig in Berlin-Neukölln. Wege aus der Armut für sozial Benachteiligte, ein ausgewogenes Miteinander in den Quartieren und bezahlbare Mieten, damit es nicht zu sozialer Ausgrenzung kommt, sind seine Hauptschwerpunkte.
www.fritz-felgentreu.de

Falko Liecke (Stellv. Bürgermeister und Stadtrat für Jugend und Gesundheit in Berlin-Neukölln). Sein Standpunkt lautet: Neukölln heißt Menschen aus aller Welt willkommen, doch müssen die Spielregeln des Zusammenlebens von allen eingehalten werden."
www.falkoliecke.com

Bernd Schlömer (MdA FDP)
Herr Schlömer ist Sprecher für Menschenrechte und Digitalisierung. Er ist Mitglied im Bezirksvorstand Friedrichshain-Kreuzberg und engagiert sich bei den Freien Demokraten im Landesfachausschuss Netzpolitik, Digitale Gesellschaft und Medien.
www.fdp-fraktion.berlin

31.03.2018 um 18:00 Uhr
Ort: Kulturraum Mainzer7
Mainzer Straße 7
12053 Berlin-Neukölln

Thema:
Abstraktionen
Eine Ausstellung der Frauen-Malgruppe des »Aufbruch Neukölln e.V.« mit Gesprächsrunde

Unter der Leitung des Künstlers Ercan Arslan malen Frauen mit verschiedenen kulturellen Hintergründen farbenfrohe Bilder mit Acryl auf Leinwand und Papier. Neben der Liebe zur Kunst verbinden die Frauen auch ihre persönlichen Leidensgeschichten.
Durch die wöchentlich stattfindende Malgruppe haben sich die Frauen einen Raum geschafften, der sie aus dem stressigen Alltag und ihren depressiven Stimmungen befreit und ihrer Kreativität eine Stimme gibt. Das Malen wirkt therapeutisch auf ihr Erlebtes und positiv auf ihr Gemüt. Sie betreten und erforschen eine Welt des inneren Ichs, welches im Alltag stark unterdrückt wird, beim Malen jedoch furchtlos und gestalterisch in zahlreichen Formen und Farben hervor tritt.
Die Ausstellung ist zu sehen bis zum 30.04.2018