Unsere heutige Gesellschaft ist ohne Interkulturalität nicht denkbar. Derzeit stammen die Einwohner Berlins aus circa 190 unterschiedlichen Nationen. Das ist kein neues Phänomen, sondern ein wesentlicher Vorgang der Entwicklung von Kulturen seit Menschengedenken. Erlebte Differenzen aufgrund von unterschiedlichen Wertesystemen, Lebensformen und Religionszugehörigkeit bieten so manchen – teils auch konstruktiven – Konfliktstoff.

Der Verein Aufbruch Neukölln e.V. geht auf diese Themenkreise ein und möchte dabei vor allem mehr über das persönliche Erleben nicht homogener Identitäten erfahren und dies mit zahlreichen Menschen diskutieren. Im Rahmen des Bundesprogramms »Demokratie Leben« führen wir das Projekt »Dialog - Aufbruch aus Neukölln« mit vier Modulen durch.

Hauptziel ist es, die Kommunikation zwischen unterschiedlichsten Gruppen von Menschen zu ermöglichen und zu fördern, um bestehende bewusste und unbewusste, insbesondere kulturspezifische Vorurteile zwischen den Gruppen zu thematisieren und abzubauen. Dabei zielen wir auch darauf ab, politisch intendierte Haltungen und Verhaltensweisen, die gegen andere Gruppen gerichtet sind, bewusst zu machen und sich aktiv damit auseinanderzusetzen. Damit wird gruppenbezogener Aggressivität und Menschenfeindlichkeit entgegengewirkt und ein Grundverständnis für Toleranz erzeugt. Um das Hauptziel zu erreichen, werden folgende Module umgesetzt: